Empfohlene Bücher

LITERATUR ZUR VOLKSERZÄHLUNG – AUSGABEN

1. Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen 1-4. Nach der Großen Ausgabe von 1857, textkritisch revidiert, kommentiert und durch Register erschlossen. ed. H.-J. Uther. München 1996 (Die Märchen der Weltliteratur). Enthält alle Märchen der letzten zu Lebzeiten der Brüder erschienenen Ausgabe von 1857, umfangreiches Nachwort, Namen- und Sachregister, kleines Wörterverzeichnis, Verzeichnis der Beiträger und literarischen Quellen, typologische Analysen und ausführliche Kommentare zu jedem Märchen der Sammlung mit Angabe der wichtigsten Literatur und erschließt die Märchen in ihrer Entstehungsgeschichte, verfolgt das Weiterleben der Stoffe und Motive bis zu den audiovisuellen Medien unserer Tage.

2. Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand. Mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit e. Anh. sämtlicher, nicht in allen Aufl. veröff. Märchen und Herkunftsnachweisen. ed. H. Rölleke. Stuttgart 1980 (u.ö.) (Reclams Universal-Bibliothek 3191-3193). Enthält die Texte der letzten zu Lebzeiten der Brüder Grimm erschienenen großen Ausgabe von 1857, bringt Daten zur Entstehungsgeschichte und zu den Beiträgern und vereint alle Märchentexte, die in den früheren Ausgaben der „Kinder- und Hausmärchen“ enthalten, dann aber wieder ausgeschieden wurden. Im Nachdruck ist außerdem der Kommentarband der Brüder Grimm von 1856 beigegeben.

3. Uther, Hans-Jörg: Märchen vor Grimm. München 1990 (Augsburg 1998) (Die Märchen der Weltliteratur). Enthält Märchen des 16.-19. Jahrhunderts, die vor Erscheinen der „Kinder- und Hausmärchen“ veröffentlicht worden sind, zum Teil befinden sich darunter solche Märchen, welche die Brüder Grimm als Vorlage benutzten (z.B. „Hans Wohlgemut“ für „Hans im Glück“). Ausführliche Kommentare mit Literaturhinweisen.

4. Ludwig Bechstein: Märchenbuch. Nach der Ausgabe von 1857 (München 1997); Ludwig Bechstein: Neues deutsches Märchenbuch. Nach der Ausgabe von 1856, textkritisch revidiert und durch Register erschlossen. Hrsg. von Hans-Jörg Uther. München 1997 (Die Märchen der Weltliteratur). Umfangreiches Nachwort, kleines Wörterverzeichnis, Typen- und Motivregister, Namen- und Sachindex, Quellen- und Literaturverzeichnis.

5. Brüder Grimm: Deutsche Sagen 1-3. Bd. 1-2 hrsg. von H.-J. Uther; Bd. 3 hrsg. von B. Kindermann-Bieri. München 1993. Enthält sowohl die zu Lebzeiten der Brüder Grimm veröffentlichten Sagen (Text nach der Ausgabe 1891) als auch die für einen dritten Band vorgesehenen Sagen, die zum erstenmal veröffentlicht werden. Umfangreiches Nachwort, Kommentare, Abbildungen. Unter den Sagen befinden sich auch weit über einhundert schweizerische und österreichische Sagen (z. T. Erstbelege), welche die Brüder Grimm veröffentlichten. In den Anmerkungen ist weiterführende Literatur genannt. Typologische Analysen, ausführliches Namen- und Sachregister.

6. Repräsentative Sagenbände einzelner deutschsprachiger Regionen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind oft als Nachdrucke (hauptsächlich bei Olms) erhältlich. Repräsentative Auswahlsammlungen (rund 50 Bände) sind vor allem in den 70er bis 90er Jahren bei Diederichs erschienen.

7. Deutsche Märchen und Sagen. Herausgegeben von Hans-Jörg Uther. Berlin: directmedia 2003 (CD-ROM: Digitale Bibliothek 80). Die CD-ROM gibt einen umfassenden Eindruck von der Vielfalt des regionalen und internationalen Erzählguts und dokumentiert zugleich den Wandel, der sich in der Auffassung von Volksdichtung widerspiegelt: von der Adaption schriftlicher Quellen bis hin zur Aufzeichnung aus mündlicher Überlieferung, von der Bearbeitung im Hinblick auf Vorlagentreue bis zur romantisch verklärten dichterischen Ausschmückung alter Stoffe und Motive. Abgerundet wird die Sammlung durch Zeittafeln für die Herausgeber (mit Literaturhinweisen) sowie durch eine Bibliographie zur Erzählforschung mit über 20000 Titeln. Im einzelnen sind dokumentiert: 24000 Märchen, Sagen, Legenden, Sprichwörter, Rätsel, Bräuche aus dem deutschen Sprachraum, die klassischen Sammlungen zwischen 1780 und 1920, darunter die Erstausgabe der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm von 1812/15, die „Deutschen Sagen“ der Brüder Grimm, Ludwig Bechsteins Märchen in den Ausgaben letzter Hand, die frühen Märchen- bzw. Sagensammlungen von Musäus und Benedikte Naubert, Otmar, Büsching und Gottschalck, ferner repräsentative Märchen- und Sagenausgaben einzelner Regionen, z.T. Texte, die in kaum einer deutschen Bibliothek nachweisbar sind, etwa Karoline Stahls „Fabeln, Mährchen und Erzählungen für Kinder“ (1821) oder Johann Heinrich Lehnerts „Mährchenkranz für Kinder“ (1829).

8. Europäische Märchen und Sagen. Herausgegeben von Hans-Jörg Uther. Berlin: directmedia 2004 (CD-ROM: Digitale Bibliothek 110). Die CD-ROM enthält über 7000 Märchen, Sagen, Legenden und Schwänke vom Nordkap bis Sizilien – aus über 50 Sprachregionen. Aufgenommen sind die wichtigsten nationalen europäischen Sammlungen, darunter Johann Georg von Hahns Sammlung griechischer Märchen, Laura Gonzenbachs sizilianische Märchen, Peter Christen Asbjørnsens und Jørgen Moes norwegische Volksmärchen oder die lappischen und isländischen Texte Joseph Poestions. Dazu kommen Veröffentlichungen aus entlegenen Zeitschriften und Anthologien, welche – oft erstmals – den Märchensachtz bestimmter Ethnien darstellen, wie beispielsweise Märchen aus der jiddischen, baskischen oder rätoromanischen Überlieferung. Die CD enthält außerdem Biographien der wichtigsten Herausgeber von Sammlungen, eine Bibliographie zur Erzählforschung (über 23.000 Titel) und eine Typologie der Erzähltexte nach dem neuen internationalen Typenkatalog.

MÄRCHENREIHEN

1. Die Märchen der Weltliteratur. Jena 1912 ff. (bisher über 170 Bände; seit 2000 ist kein Band mehr erschienen). In der bibliophil ausgestatteten Reihe erschienen zuletzt u. a. „Märchen aus der Toskana“ (R. Schenda), „Ostjüdische Märchen“ (C. Stephani), Wilhelm Hauffs „Märchen“ (Uther), „Slowakische Märchen“ (Gašparíková). Die Reihe bietet einen repräsentativen Überblick (mit vielen Erstübersetzungen) über den Märchenbestand eines Landes (einer Region). Jeder Band ist mit einem ausführlichen Nachwort, einer Bibliographie und einem Quellenverzeichnis ausgestattet.

2. Reihe „Märchen“ des Fischer Taschenbuch Verlages (existiert seit Mitte der 70er Jahre, derzeit nur wenige Bände lieferbar). Veröffentlicht werden in unregelmäßiger Folge Märchen verschiedener Länder (z. B. „Märchen aus Italien“, hrsg. von S. Studer-Frangi oder „Märchen der australischen Ureinwohner“, hrsg. von H. Boltz), vor allem aber Themenbände, etwa „Märchen und Geschichten aus der Welt der Mütter“, hrsg. von S. Früh, „Märchen vom Glück“, hrsg. von H. Marzi). Kurzes Nachwort, Quellenverzeichnis der abgedruckten Märchen.

3. Reihe des Insel Verlages (knapp 30 Bände, zumeist in den 80er und 90er Jahren erschienen, einige schon früher). Bietet Märchen verschiedener Länder, etwa „Indonesische Märchen“, „Märchen der Khmer“ oder „Bulgarische Märchen“ sowie die große vierbändige Sammlung der „Zigeunermärchen“ von H. Mode und M. Hübschmannová; Quellenangaben, seltener Nachwort bzw. Kommentierung.

4. Das Gesicht der Völker, Reihe des Röth Verlages. 56 Bände mit Märchen aus allen Teilen der Welt, knappes Nachwort, Quellenangaben, typologische Analyse und knappe Kommentare; seit 1991 ist kein Band mehr erschienen.

5. Veröffentlichungen der Europäischen Märchengesellschaft (EMG), seit den frühen 1980er Jahren erscheinende Reihe, in der die Vorträge der Jahreskongresse in einem Tagungsband zusammengefaßt sind (Themen z. B.: Erziehung in Märchen und Unterricht; Witz, Humor und Komik im Märchen; Liebe und Eros im Märchen; Märchenkinder – Kindermärchen; Zauber Märchen).

6. In mehr oder weniger regelmäßiger Folge erscheinen in München bei Knaur Auswahlsammlungen von Märchen/Sagen und Themenbände (z. B. Die schönsten Märchen vom Heilen [2000], …. von Müttern und Töchtern [2000], …. von Himmel und Hölle [2000], … vom Essen und Trinken [2000]), … von Sonne, Mond und Sternen (2001), … von Elfen und Feen (2001), … von schlauen Katzen und listigen Katern (2001), … von Liebe und Sehnsucht (2001; fünf weitere Bände erschienen im November 2002, darunter Die schönsten Kindermärchen, …. von Schätzen und Reichtümern, …. von Pferden.

NACHSCHLAGEWERKE, ENZYKLOPÄDIEN, HANDBÜCHER

1. Bolte, J./Polívka, G.: Anmerkungen zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm 1-5. Leipzig 1913-32 (Nachdruck Hildesheim 1963 u.ö.). Standardwerk für eine vergleichend-historische Märchenforschung mit vielen Variantenangaben zu den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm. Band 4 und 5 enthalten Dokumente, Aufsätze und Bibliographien zur Geschichte des Märchens und zur Märchenforschung.

2. Doderer, K. (ed.): Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur 1-4. Weinheim/Basel 1975-82 (mehrfach nachgedruckt, zuletzt 1995). Enthält in alphabetischer Folge Wissenswertes über alle Bereiche der Kinder- und Jugendliteratur einschließlich Überblicksartikeln über Gattungen und Länder, Biographien etc.

3. Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. ed. K. Ranke u.a. (ab Band 5 ed. R.W. Brednich u.a.). Berlin/New York 1977 sqq. (es liegen die Bände 1-10 [1977-2002] vor mit den Artikeln Aa-Sab; Lieferung 11,2 seit April 2004; Bd. 1-6 [Art. Aa-Hy] ist als Paperback erhältlich). Enthält allgemeinverständliche Beiträge international ausgewiesener Autoren über wichtige Märchen (Typen, Motive), Untersuchungen einschlägiger Quellenbereiche, Biographien von Forschern und Forscherinnen und Sammlern. Regionale Forschungsberichte, Überblicksdarstellungen über einzelne Länder sowie Darstellungen von Theorien und Methoden, von Gattungsfragen, Stil- und Strukturproblemen runden das Bild ab. Geplant sind 14 Bände. Unter den bereits erschienenen Artikeln: Adam und Eva, Adler, Angst, Aggression, Bedürfnis, Bosheit, böse, Braut, Bräutigam, Brotlegenden, Brücke, Brunnen, Cinderella (AaTh 510), Dädalus und Ikarus, Delphin, Didaktisches Erzählgut, Eifersucht, Eingangsformeln, Epische Gesetze, Episode, Epos, Etymologie, Exemplum, Fabel, Fabelbücher, Fabelwesen, Formel, Formelhaftigkeit, Frauenmärchen, Froschkönig, Gefahr, Gerücht, Gold, Geld, Grausamkeit, Haare: Drei H. vom Bart des Teufels, Hebamme, Hexe, Historisierung und Enthistorisierung, Ideologisierung, Inhaltsanalyse, Integration, Isolation, Jägerzeitliche Vorstellungen, Jakob, Jüdisches Ezählgut, Karikatur, Karl der Große, Klabautermann, Konative Funktion, König, Königin, Kontamination, Kreuzzüge, Kriminalroman, Kristallisationsgestalten, Kulturheros, Lachen, Legende, Liebe, Lilie, Logik, Löwe, Luther, Martin, Mangelsituation, Manipulation, Männermärchen, Märchen, Märchenballett, Märchenpark, Märchenpflege, Melusine, Mirakel, Mönchslatein, Moritat, Motiv, Motivkatalog, Mutter, Name, Odysseus, Oper, Österreich, Ovid, Parodie, Performanz, Perrault, Pfarrer, Pinocchio, Pope, Portugal, Prinzessin auf der Erbse, Rätsel, Reichtum …

4. Scherf, Walter: Das Märchenlexikon 1-2. München 1995. Wesentlich erweiterte Ausgabe des „Lexikons der Zaubermärchen“. Rund 500 alphabetisch nach Märchentiteln geordnete Minimonographien zu 150 eigenständigen Erzähltypen bzw. -komplexen mit umfangreichen Literaturhinweisen (als CD-ROM erhältlich: Berlin: directmedia 2003).

5. Fabula. Zeitschrift für Erzählforschung. Begründet von Kurt Ranke. Berlin/New York 1958 ff. Die jährlich in zwei Lieferungen erscheinende Zeitschrift bringt Beiträge und Buchbesprechungen international ausgewiesener Autoren und Autorinnen zu allen Gebieten der Volkserzählung.

6. Märchenspiegel. Zeitschrift für internationale Märchenforschung und Märchenkunde (später: Märchenpflege). Erscheint seit 1990 mit ca. 4 Heften (auch Sonderhefte) und enthält allgemeinverständliche Beiträge zu europäischen Märchen, Buchanzeigen sowie Nachrichten der Europäischen Märchengesellschaft und der Märchen-Stiftung Walter Kahn.

AUFSÄTZE UND LITERATUR, ÜBERBLICKSDARSTELLUNGEN

Aarne, Antti/Thompson, Stith: The Types of the Folktale, 1961 (s. Uther, The Types …)

Bastian, Ulrike: Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm in der literaturpädagogischen Diskussion des 19. und 20. Jahrhunderts. Frankfurt a. M. 1981.

Bausinger, Hermann: Formen der „Volkspoesie“. Berlin 1968 (2. Aufl. 1980).

Bausinger, Hermann: Märchen, Phantasie und Wirklichkeit. Frankfurt a. M. 1987.

Beit, Hedwig von: Symbolik des Märchens 1-3. Bern 1952-57 (4. Aufl. 1977).

Bettelheim, Bruno: Kinder brauchen Märchen. München 1980 (dtv 1481).

Brackert, Helmut (ed.): Und wenn sie nicht gestorben sind… Perspektiven auf das Märchen. Frankfurt a.M. 1980.

Clausen-Stolzenburg, Maren: Märchen und mittelalterliche Literaturtradition. Heidelberg 1995.

Dinges, Ottilie/Born, Monika/Janning, Jürgen (edd.): Märchen in Erziehung und Unterricht. Kassel 1986.

Das selbstverständliche Wunder. Die Welt im Spiegel des Märchens. Mit Beiträgen von W. Solms u.a. Karlsruhe 1996.

Doderer, Klaus (ed.): Über Märchen für Kinder von heute. Essays zu ihrem Wandel und ihrer Funktion. Weinheim/Basel 1983.

Ellwanger, W./Grömminger, A.: Märchen – Erziehungshilfe oder Gefahr? Freiburg 1977.

Grätz, Manfred: Das Märchen in der deutschen Aufklärung. Vom Feenmärchen zum Volksmärchen. Stuttgart 1988.

Karlinger, Felix (ed.): Wege der Märchenforschung. Darmstadt 1973 (Wege der Forschung 255).

Karlinger, Felix: Geschichte des Märchens im deutschen Sprachraum. Darmstadt 1983 (2. Aufl. 1988).

Kellner, Beate: Grimms Mythen. Studien zum Mythosbegriff und seiner Anwendung in Jacob Grimms Deutscher Mythologie. Frankfurt am Main/Bern u. a. 1994.

Laiblin, W. (ed.): Märchenforschung und Tiefenpsychologie. Darmstadt [1969] 2. Aufl. 1972.

Lüthi, Max: Das europäische Volksmärchen. Form und Wesen. Bern 1947 (7. Aufl. 1981).

Lüthi, Max: Märchen. Stuttgart 1962 ( 8. Aufl. 1990, hrsg. von Heinz Rölleke).

Mieder, Wolfgang (ed.): Grimms Märchen – modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen. Stuttgart 1979 (1995) (Reclams Universal-Bibliothek 9554).

Petzoldt, Leander: Dämonenfurcht und Gottvertrauen. Zur Geschichte und Erforschung unserer Volkssagen. Darmstadt 1989 (2. Aufl. u.d.T. Einführung in die Sagenforschung. Konstanz 1999).

Petzoldt, Leander (ed.): Vergleichende Sagenforschung. Darmstadt 1969.

Pöge-Alder, Kathrin: Märchen als mündlich tradierte Erzählungen des Volkes? Zur Wissenschaftsgeschichte der Entstehungs- und Verbreitungstheorien von Volksmärchen von den Brüdern Grimm bis zur Märchenforschung in der DDR. Frankfurt am Main u. a. 1994.

Propp, Vladimir: Morphologie des Märchens. ed. K. Eimermacher. Frankfurt/Main 1975.

Ranke, Kurt: Die Welt der Einfachen Formen. Berlin/New York 1978 (Aufsatzsammlung).

Rapunzel. Traditionen eines europäischen Märchenstoffes in Dichtung und Kunst. [Ausstellungskatalog] Kassel 1993.

Ritz, Hans (d.i. Ulrich Erckenbrecht): Die Geschichte vom Rotkäppchen. Ursprünge, Analysen, Parodien eines Märchens. Göttingen 1981 (13. Aufl. 2000).

Röhrich, Lutz: Erzählforschung. In: Brednich, R. W. (ed.): Grundriß der Volkskunde. Einführung in die Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie. Berlin 21994, 421-448.

Röhrich, Lutz: Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. Sagen, Märchen, Exempel und Schwänke mit einem Kommentar hrsg. 1-2. Bern/München 1962/67.

Röhrich, Lutz: Märchen und Wirklichkeit. Wiesbaden 1956 (5. Aufl. Baltmannsweiler 2001).

Röhrich, Lutz: Sage. Stuttgart 2. Aufl. 1971.

Röhrich, L.: „und weil sie nicht gestorben sind …“. Anthropologie, Kulturgeschichte und Deutung von Märchen. Köln/Weimar/Wien 2002.

Rölleke, Heinz: Die Märchen der Brüder Grimm. Eine Einführung. München/Zürich 31992.

Röth, Diether/Kahn, Walter: Märchen und Märchenforschung in Europa. Frankfurt a.M. 1993.

Rötzer, Hans Gerd (ed.): Märchen. Bamberg 1981 (u.ö.) (Themen – Texte – Interpretationen).

Sahr, Michael: Um der Kinder und der Märchen willen! Analysen und didaktische Vorschläge zu acht Grimmschen Märchen in originaler und veränderter Form. Kallmünz 1995.

Schenda, Rudolf: Von Mund zu Ohr. Bausteine einer Kulturgeschichte volkstümlichen Erzählens in Europa. Göttingen 1993.

Schmidt, Leopold: Die Volkserzählung. Märchen, Sage, Legende, Schwank. Berlin 1963.

Schödel, Siegfried (ed.): Märchenanalysen. Stuttgart 1977 (Reclam-Universalbibliothek 9532).

Solms, Wilhelm (in Verbindung mit Charlotte Oberfeld) (ed.): Das selbstverständliche Wunder. Marburg 1996.

Uther, Hans-Jörg (ed.): Märchen in unserer Zeit. München 1990.

Uther, Hans-Jörg: The Types of International Folktales. A Classification and Bibliography, Based on the System of Antti Aarne and Stith Thompson (FFC 284/285/286). Helsinki 2004.

Wardetzky, K.: Märchen-Lesarten von Kindern. Bern u.a. 1992.

Zipes, Jack: Psychologische Märcheninterpretation. Eine Einführung. München 1986.

(Stand: November 2004)

Diese Literaturliste ist entstanden in Zusammenarbeit mit:
Prof. Dr. Hans-Jörg Uther
Akademie der Wissenschaften
Arbeitsstelle Enzyklopädie des Märchens
Friedländer Weg 2
37085 Göttingen